VERANSTALTUNGEN

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Sonntag, 26. April 2026, 14 bis 15 Uhr

Öffentliche Führung: Was gibt es da zu sehen? Mit kritischem Blick durch die Ausstellung
Photobastei, Zürich

Der fotografische Blick ist nie neutral – er kann flüchtig, aufdringlich, voyeuristisch oder einfühlsam sein. Fotografien zeigen keine objektive Realität, sondern immer nur einen Ausschnitt, geprägt von der Perspektive der Fotograf*innen. Giulia Bernardi (Journalistin und TESORO-Vorstandsmitglied) führt durch die Ausstellung und beleuchtet ausgewählte Aufnahmen. Gemeinsam entdecken wir, wie Bilder Wahrnehmung formen und Geschichte(n) erzählen – oder verschweigen. Anlass für alle, die genauer hinschauen möchten.

Die Führung findet im Rahmen der Ausstellung «Wir, Saisonniers …»: Zürich 1931–2026 statt.

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Donnerstag, 30. April 2026, 18 Uhr

Vernissage: «Ich bin einfach niemand gewesen»
Riehen, Wettsteinanlage

Von April bis Oktober ist die mobile Ausstellung «Ich bin einfach niemand gewesen» im öffentlichen Raum zu sehen. Sie thematisiert die «fürsorgerischen Zwangsmassnahmen», von denen hunderttausende Kinder, Jugendliche und Erwachsene betroffen waren, und blickt kritisch auf Vergangenheit und Gegenwart.
Zudem fasst das Projekt das Spannungsfeld von Fürsorge und Zwang weiter: von den Betroffenen der «fürsorgerischen Zwangsmassnahmen», über die vom Saisonnierstatut betroffenen Familien, bis hin zu Geflüchteten und Sans Papiers.
Teil der Ausstellung sind Videointerviews mit Betroffenen, Expert*innen und Zeitzeug*innen, darunter mit Paola De Martin (Historikerin und TESORO-Vorstandsmitglied).

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Donnerstag, 7. Mai 2026, 17.30 Uhr

Einweihung Villaggio-Weg
Eulachpark, Winterthur

Anfang Mai findet die offizielle Benennung des Villaggio-Wegs im Eulachpark in Winterthur statt – ein wichtiger Ort der Migration. Begleitet wird der Anlass mit einer Rede von Paola De Martin (Historikerin und TESORO-Vorstandsmitglied).

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Sonntag, 10. Mai 2026, 14 bis 15 Uhr

Öffentliche Führung: Was gibt es da zu sehen? Mit kritischem Blick durch die Ausstellung
Photobastei, Zürich

Der fotografische Blick ist nie neutral – er kann flüchtig, aufdringlich, voyeuristisch oder einfühlsam sein. Fotografien zeigen keine objektive Realität, sondern immer nur einen Ausschnitt, geprägt von der Perspektive der Fotograf*innen. Giulia Bernardi (Journalistin und TESORO-Vorstandsmitglied) führt durch die Ausstellung und beleuchtet ausgewählte Aufnahmen. Gemeinsam entdecken wir, wie Bilder Wahrnehmung formen und Geschichte(n) erzählen – oder verschweigen. Anlass für alle, die genauer hinschauen möchten.

Die Führung findet im Rahmen der Ausstellung «Wir, Saisonniers …»: Zürich 1931–2026 statt.

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Sonntag, 10. Mai 2026, 17:45 Uhr

Zeitgenoss*innen-Gespräch mit Melinda Nadj Abonji, Eva-Maria Bertschy und Abou Bakar Sidibé
Theater Winkelwiese, Zürich

Unter dem Titel «Zeitgenoss*innen» begeben sich im Theater Winkelwiese Autor*innen zusammen mit Gesprächspartner*innen verschiedener Bereiche in einen diskursiven Austausch zu thematischen Schwerpunkten ihrer Texte.
Das nächste Gespräch findet unter anderem im Zusammenhang mit der SVP-Initiative «Keine-10-Millionen-Schweiz» statt. Ihre Annahme würde eine Rückkehr zum Saisonnierstatut bedeuten.
Am Gespräch nehmen teil: Melinda Nadj Abonji (Schriftstellerin und TESORO-Vorstandsmitglied), Eva-Maria Bertschy (Dramaturgin) und Abou Bakar Sidibé (Regisseur).

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Dienstag, 19. Mai 2026, 19 bis 20:30 Uhr
Workshop: «Keine-10-Millionen-Schweiz» – Bevölkerungswachstum und Nachhaltigkeit
Paulus Akademie, Zürich

Die sogenannte «Nachhaltigkeitsinitiative» der SVP wird derzeit zur Abstimmung vorbereitet. Im Anschluss an zwei Kurzreferate folgt eine kritische Auseinandersetzung mit den Argumenten der Initiative.
Am Gespräch nehmen teil: Susanne Kytzia (Leiterin «Climate and Energy», Ostschweizer Fachhochschule) und Miroslav Janjic (ehemaliges TESORO-Vorstandsmitglied).

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Dienstag, 19. Mai 2026, 20 Uhr
Aufführung und Nachgespräch: «Schwarzenbach – Le Dolci Vite»
Kleintheater Luzern

Eine Frau zieht los, um herauszufinden, wie ihr Leben ausgesehen hätte, wenn sie – Tochter eines italienischen Arbeitsmigranten – mit sechs Jahren Basel hätte verlassen müssen, um in Assisi zu leben.
«Schwarzenbach – Le Dolci Vite» von Grazia Pergoletti ist ein teils biografisches, teils fiktionales Stück über die Frage nach Fremd- und Selbstbestimmung und thematisiert die sogenannte «Überfremdungsinitiative» von James Schwarzenbach. Wir begleiten die Protagonistin nach Assisi, wo sie unterschiedliche Frauen interviewt, um sich aus deren humorvollen wie schmerzhaften Erzählungen alternative Lebensläufe zu zimmern.
Im Anschluss findet ein Nachgespräch zwischen Grazia Pergoletti und Giulia Bernardi (Journalistin und TESORO-Vorstandsmitglied) statt.

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Samstag, 30. Mai 2026, 17 Uhr bis 18 Uhr
Podiumsdiskussion: 10 Mio. Gründe für Solidarität
Kulturhof Hinter Musegg, Luzern

Die Podiumsdiskussion spricht sich gegen die SVP-Initiative aus und soll eine starke Gegenstimme zur rassistischen Initiative darstellen - für Menschenrechte und Solidarität.
Am Podiumsgespräch beteiligt sind: Cécile Bühlmann (Alt-Nationalrätin der Grünen und TESORO-Mitglied), Sibel Arsan (Nationalrätin der Grünen) und Eticus Rozas (Vorstand und Geschäftsleitung der Grünen Stadt Zürich, Gründer Migra*Netzwerk).

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Bis Sonntag, 21. Juni 2026
«Wir, Saisonniers…»: Zürich 1931–2026. Eine Ausstellung über sichtbare Arbeit und unsichtbar gemachtes Leben
Photobastei, Zürich

Die Ausstellung beleuchtet ein Kapitel der Schweizer Geschichte, das lange im Schatten stand und dessen Folgen bis in die Gegenwart reichen.
Über Jahrzehnte waren Saisonniers in der Schweiz als Arbeitskräfte willkommen, nicht aber als Menschen. Einer rigiden Aufenthaltsbewilligung unterstellt, arbeiteten sie auf unzähligen Baustellen, in Landwirtschaftsbetrieben, Privathaushalten oder im Gastgewerbe und trugen mit ihrer Arbeit massgeblich zum Schweizer Wirtschaftsboom der Nachkriegszeit bei. Dies meist entfernt von ihren Familien, stets ohne Sicherheit, den Launen der Arbeitger:innen und Migrationsbehörden ausgeliefert. In Baracken und behelfsmässigen Unterkünften untergebracht, lebten und arbeiteten sie oft auch fern von der übrigen Gesellschaft – eine Realität, die sich in anderer Form bis heute fortsetzt.
Die Ausstellung widmet sich den Lebens- und Arbeitsbedingungen von Saisonniers in der Schweiz und fragt nach den Bezügen zur heutigen Arbeits- und Migrationspolitik. Historische Dokumente, Interviews, Bild- und Filmmaterial lassen persönliche Geschichten und gesellschaftliche Zusammenhänge sichtbar werden.

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«Libere di dover partire» – Dokumentations-Website über die italienische Migration in die Schweiz aus der Perspektive von Frauen. Ein Projekt von Mattia Lento und Manuela Ruggeri.  


Unter dem Porträt von Maria Antonietta ist zudem die TESORO-Website verlinkt.

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2023 – 2025
TESORO-Vereinspräsidentin Paola De Martin und TESORO-Vizepräsidentin Melinda Nadj Abonji wurden eingeladen, als Mitglieder des zivilgesellschaftlichen Beirats der Arbeitsgruppe «
Denkmalsschutzjahr 2025» von ICOMOS Suisse das Jubiläumsjahr 2025 aktiv mitzugestalten.


«Eine Zukunft für unsere Vergangenheit» lautete 1975 das Gründungsmotto des EDKSJ. Am 50-jährigen Jubiläum lautet die Frage: Wessen Vergangenheit? A future for whose past? Es fokussiert auf diskriminierte Bevölkerungsgruppen, Minderheiten und Menschen ohne Lobby. Veranstaltungshinweise folgen laufend!

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Archiv Veranstaltungen